ROGER CICERO
Am Samstag, 2. August, tritt beim Calwer Klostersommer in Hirsau einer der Shootingstars der letzten Jahre auf:
Roger Cicero
. Sein Erfolgsgeheimnis sind seine Stimme, die frischen Kompositionen und vor allem die pointierten Texte.
Der große Durchbruch kam für Roger Cicero mit dem Gewinn der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2007, mit dem Song "Frauen regier'n die Welt". Es folgten zahlreiche Auszeichnungen wie der Echo 2007, die Goldene Stimmgabel und eine Doppel-Platin-Schallplatte für das Album "Männersachen". Derzeit ist Roger Cicero mit seiner Band auf Deutschlandtournee und füllt Hallen wie die Porsche-Arena in Stuttgart. Es scheint, als bediene Roger Cicero eine tief sitzende Sehnsucht des Publikums nach Eleganz, Glamour und Coolness. Nie zuvor sah man ein so gut gekleidetes Konzertpublikum. Es ist der Wunsch nach stilvoller Musik, der sich hier generationsübergreifend äußert. Nach einem mitreißenden Konzerterlebnis mit einer richtigen, großen Band. Aus einer ursprünglich geplanten kleinen Herbsttour 2006 wurde schnell eine grandiose Konzertreise mit rund 80 Shows im gesamten deutschsprachigen Raum. Allein die Kölnarena war zweimal ausverkauft.
In den Medien ist Roger Cicero omnipräsent. Er erhält die "Goldene Stimmgabel", ist Gast bei "TV-Total" und Mario Barth. Aber längst kann er nicht mehr alle TV-Einladungen wahrnehmen. Er zieht es vor, sein Publikum zu sehen und zu spüren, wenn es seine Live-Energien inhaliert.
Roger Ciceros künstlerische Biographie beginnt schon lange vor seiner Geburt 1970 in Berlin nämlich in einem kleinen Dorf in den Karpaten. Dort liegt seit Dezember 1997 sein Vater, der begnadete Pianist Eugen Cicero, begraben. Eugen Cicero war in den 70er Jahren in ganz Europa ein berühmter Star, einer der Ersten, die Jazz und Klassik miteinander verschmolzen. Kenner schnalzen noch heute mit der Zunge, wenn sie seinen Namen hören. Mit 10 Jahren lernt Roger Gitarre zu spielen. Mit 12 Jahren steht Roger dann erstmals mit Helen Vita auf der Bühne, mit 16 Jahren folgt die erste TV-Show mit Horst Jankowski und dem RIAS-Tanzorchester. Der Vater sorgt für einen profunden, klassischen Gesangsunterricht bei den renommiertesten Lehrern seiner Zeit.
Es folgt eine klassische Gesangs-, Klavier- und Gitarrenausbildung am Hohner-Konservatorium in Trossingen, ab 1991 dann das Musikstudium an der Hochschule der Künste in Hilversum, Hauptfach Jazzgesang. Daneben und dazwischen feilt er an seiner musikalischen Perfektion bei zahlreichen Auftritten mit dem Eugen Cicero Trio, dem Horst Jankowski Trio und dem Bundesjugendjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer. Als Mitglied einer Showband in Holland lernt er das Handwerkszeug, um die Aufmerksamkeit Abend für Abend auf sich zu ziehen.
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